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Wandern: (TuS Hausen 1860 e.V.)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Frankfurt
Die Wanderer des TuS Hausen auf dem Weg der Sinne, dem Rothaarsteig.

Vor zwei Jahren haben die Wanderführer Elke und Heinz Krenzer sich etwas besonderes für die Wanderabteilung ausgedacht, und zwar den Rothaarsteig in mehreren Etappen zu erwandern. In diesem Jahr begab man sich nun auf die dritte Etappe. Man nutzte das verlängerte Wochenende Anfang Oktober und war dieses Mal drei Tage unterwegs. Trotz Nieselregen ließen sich die 32 Wanderer ihre gute Laune und die Vorfreude nicht verderben und der beliebte Busfahrer Didi, der schon zweimal mit dabei war, chauffierte die Gruppe in seinem grünen Bus nach Saalhausen im Sauerland, wo man Quartier genommen hatte. Es wartete ein wunderschönes Städtchen wie aus dem Bilderbuch mit einer tollen Landschaft und einem bildhübschen Hotel und netten Wirtsleuten auf die Wanderer und frohen Mutes wurde der erste Wandertag in Angriff genommen.
Der Busfahrer brachte die Hausener zu dem Ort Schanze, dem Ausgangspunkt des ersten Wandertages. Das war übrigens die Endstation der Wanderung im vorigen Jahr. Als man sich auf den Weg machte, bemerkte man auf dem Boden große weiße Pfeile und es sah so aus, als ob der Weg für die Hausener Wanderer markiert worden sei. Aber man erfuhr, dass just an diesem Tag ein Waldlauf stattfand, der über 28 km auf dem Rothaarsteig läuft und der längste Waldlauf in Deutschland ist. Als die Läufer im Laufe des Tages die Gruppe überholte, wurden sie kräftig angefeuert. Es gab auch viel Schönes zu sehen. Bei Kühhude konnte man eine kleine Schlucht über eine Hängebrücke überwinden, mit viel Gelächter wurde dies bewältigt. Auch ging man ein großes Stück auf dem neu angelegten Waldskulpturenweg und konnte einige große Skulpturen, die mitten im Wald stehen, bewundern. Als man am späten Nachmittag nach 14 km am Ziel, dem Ort Jagdhaus, ankam, wartete schon Did mit dem Bus, um die müden Wanderer nach Saalhausen ins Hotel zu fahren. Als erste Erholung von der matschigen Strecke genoss man im Hotel die leckeren Siegerländer Waffeln mit Kirschen, Sahne und Eis. Ein besonderer Service des Hauses muss noch erwähnt werden. Alle schmutzigen Wanderschuhe wurden von der Wirtin in Empfang genommen und am andern Tag geputzt zurück gegeben. Toll. Eine weitere Überraschung gab es dann nach dem Abendessen. Elke und Heinz hatten den Musiker Alois mit seinem Schifferklavier engagiert und man verbrachte einen gemütlichen und lustigen Hüttenabend, sang Wanderlieder und vor allen Dingen gab es viel zu lachen.
Nach einem üppigen Frühstück ging es am zweiten Tag weiter. Ausgangspunkt war der Ort Jagdhaus. Es regnete nicht mehr und so war die Laune noch besser als am Vortag. Man erreichte die Sombornquelle, die schon 716 m über NN liegt, und wanderte von dort zum Margarethenstein. An einem bestimmten Aussichtspunkt hat man bei klarem Wetter eine phantastische Aussicht und kann bis zu 70 km nach Nordrhein-Westfalen hinein sehen. Zwischendurch traf man auch einen Ranger vom Rothaarsteig und er beantwortete gerne die vielen an ihn gestellten Fragen. Zur Mittagsrast erreichte man den Rhein-Weser-Turm, der 1932 erbaut und 2001 saniert wurde. Sein Standort ist auch gleichzeitig die Wasserscheide zwischen Rhein und Weser bzw. zwischen Wittgensteiner Land und Siegerland. Nach dem Genuss einer leckeren Gulaschsuppe wanderte man bis zum Naturschutzgebiet Schwarzbachtal und musste den Schwarzbach überqueren. Die Heinsberger Heide war diesmal der Endpunkt des zweiten Tages und nach 16 km Marsch wartete man schon sehnsüchtig auf Didi mit seinem Bus, der dann alle wieder ins Hotel brachte. Ein besonderes Highlight gab es an diesem Abend. Heinz Krenzer, mittlerweile lizenzierter Wanderführer, konnte an alle Vereinsmitglieder das bronzene Wanderabzeichen mit Wanderpass des Hessischen Turnverbandes überreichen.
Am dritten Tag wanderte man bei Sonnenschein von der Heinsberger Heide nach Hilchenbach-Lützel, dem Endpunkt der dreitägigen Wanderung. Die erste Station war der Drei-Herren-Stein auf 693 m über NN. Hier sollen sich die Kirchenherren von Köln, Nassau und Wittgenstein getroffen haben. An der Ferndorfquelle konnte man nachlesen, dass in diesem Tal einst das Eisengewerbe mit Hütten- und Hammerwerken zu Hause war. Zwischenzeitlich hatte sich bei Wanderfreund Walter die Schuhsohle gelöst und Wanderfreund Günter konnte dieses Malheur mit einem Draht, den er unterwegs gefunden hatte, beheben. Dann erreichte man den Naturpark Ginsheimer Heide und konnte dort einen Lehrpfad mit Naturerlebniskarusell begehen. Die Gaststätte „Ginsheimer Heide“ war der Schlusspunkt nach 11 km Marsch und man nahm dort ein wohlverdientes Mittagessen ein. Nach dem Essen wanderte die Gruppe noch zum nahe gelegenen Gillerberg und erklomm als allerletzte Anstrengung der Wandertour den Gillerturm. Er ist zwar nur 15 m hoch, aber man hat von oben den schönsten Ausblick über das ganze Siegerland. Auf der Turmspitze gab Heinz Krenzer bekannt, dass die Wanderer, die bisher alle drei Rothaarsteig-Touren mitgemacht haben, von Brilon bis zum Gillerturm genau 100 km gewandert sind.
Nach diesem wunderschönen Abschluss fuhr die Wandertruppe des TuS Hausen zwar müde, aber voll guter Laune und mit Vorfreude auf das nächste Jahr mit Didi und seinem grünen Bus wieder in Richtung Frankfurt-Hausen, nicht ohne sich vorher gebührend bei Elke und Heinz Krenzer für die wunderschönen und toll organisierten drei Tage zu bedanken.


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Autor: kahe
Artikel vom 05.10.2005, 18:29 Uhr
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