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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Frankfurt
Die Senioren 50 plus auf den Spuren der alten Römer ...

Jeder, der zum Fassnachtsumzug nach Heddernheim pilgert oder Freunde in der Siedlung „Römerstadt“ besucht, ist sich sicher nicht bewusst, auf welch geschichtsträchtigem Boden er sich befindet. Und so machten sich am vergangenen Dienstag 33 wissbegierige Senioren auf den Weg in die Antike, die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts und in die Neuzeit.
Die staunende Gruppe erfuhr, dass sich einige Kilometer nordwestlich des heutigen Zentrums von Frankfurt zur Zeit des Limes eine größere römische Ansiedlung befand, der Civitas-Hauptort Nida, das heutige Heddernheim. Ihm waren seit den 70er Jahren des ersten Jahrhunderts n.Chr. mindestens zehn verschiedene Militärlager vorausgegangen. Nida war ein Knotenpunkt des römischen Verkehrssystems und von hier aus gingen Straßen nach Mainz, Wiesbaden, zur Saalburg, nach Friedberg und in die östliche Wetterau. Ebenfalls gab es einen Hafen an der Nidda, die Schiffe konnten bis in den Rhein fahren. Wer die Geschichte von Nida nachvollziehen will, kann auf dem archäologischen Rundweg mit zwölf Tafeln Näheres darüber erfahren.
Nach diesem Ausflug in die Antike begaben sich die Senioren in die Siedlung „Römerstadt“, wo Architektin Margarethe Rhode-Miske bereits die Gruppe im Ernst-May-Haus erwartete. Dieses Haus wurde von der Ernst-May-Gesellschaft angemietet und soll nach kompletter Restaurierung aufzeigen, wie man seinerzeit in so einem Siedlungshaus gelebt hat. Sie erzählte sehr anschaulich über die Geschichte der „Römerstadt“, die heute komplett unter Denkmalschutz steht. Die Römerstadt wurde unter Oberbürgermeister Ludwig Landmann von dem Architekt Ernst May in den Jahren 1925-30 erbaut, um neue Lebensräume mit viel Licht und Luft für alle Schichten der Gesellschaft zu schaffen. Sie hat eine Ausdehnung von 1,5 km und verläuft parallel zur Nidda von Praunheim bis Heddernheim auf dem Areal der Römersiedlung Nida. Besonders erwähnenswert ist, dass es die erste elektrifizierte Siedlung in Deutschland war, es gab bereits heißes Wasser und die erste Einbauküche Deutschlands, die berühmte „Frankfurter Küche“, entwickelt von Grete Schütte-Likowski. Viele der Senioren haben Kindheitserinnerungen an die Siedlung und erzählten allerlei lustige Geschichten. Wußten Sie eigentlich, dass das lange Haus an der Hadrianstraße im Volksmund „Leberwurst“ genannt wird?
Nach diesem Ausflug in die 20er Jahre wanderte man am renaturierten Bachbett des Steinbachs an der Praunheimer Mühle vorbei durch Frankfurts größte Grünanlage, dem Volkspark Niddatal, bei jedermann „die BUGA“ genannt, wieder in Richtung Hausen. Rudi Litzinger führte die Gruppe an einige markante Punkte. So erfuhr man, dass an der Römerbrücke auf dem heutigen Grillplatz in den 30er Jahren ein Arborethum angelegt wurde, das ist eine Anpflanzung von exotischen Bäumen. In einem Gestrüpp steht ein Grenzstein, der sogenannte „Dreimärker“. Er war 1770 gesetzt worden und hatte die Funktion, die Grenzverhältnisse zwischen Ginnheim, Bockenheim und Hausen sichtbar zu machen. Übrigens, Rudi Litzinger hatte am Tag zuvor diesen Grenzstein vom Unkraut befreit, damit ihn die Senioren betrachten konnten. Letzte Station war die „Hausener Terrasse“ auf einem kleinen Hügel. Dieser Hügel entstand Anfang der 60er Jahre, als die Stadt Frankfurt beim U-Bahn-Bau den Aushub hierher transportierte. Man bewunderte dort eine Stileiche und eine Hainbuche. Diese Bäume waren vom Verein der Oberhessen anlässlich ihres 90-jährigen Vereinsjubiläums 1997 gepflanzt worden und Rudi Litzinger ist ihr Baumpate.
Fazit dieser hochinteressanten Exkursion: auch wenn man schon viele Jahre in Hausen wohnt oder gar hier geboren ist, es gibt immer wieder etwas über die Heimat und ihre Geschichte zu erfahren.


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Autor: kahe
Artikel vom 17.04.2006, 18:04 Uhr
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