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Basketball: (Artland Dragons)
Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Oldenburg
 
Dragons unterliegen Berlin

ALBA BERLIN hat die Siegesserie der Artland Dragons beendet. Am Donnerstagabend musste sich die Mannschaft von Dragons-Headcoach Stefan Koch den Gästen aus der Hauptstadt nach zuvor fünf Siegen in Folge 78:95 (39:49) geschlagen geben. Bis Mitte des zweiten Viertels war die Partie vor 3.000 Zuschauern in der ausverkauften Artland Arena ausgeglichen (31:31), bis die Berliner ihre Verteidigung intensivierten und langsam davonzogen. Nach der Halbzeitpause bewegte sich der Dragons-Rückstand konstant im knappen zweistelligen Bereich, doch im letzten Viertel hatten die Quakenbrücker nichts mehr entgegenzusetzen. Bester Dragons-Werfer war Nathan Peavy mit 19 Punkten. Für ALBA punkteten Bryce Taylor und Miroslav Raduljica am häufigsten (je 20 Zähler).

Die Dragons fanden zu Beginn der Partie kein Mittel gegen den langen Raduljica, der sechs Zähler zum 3:8 erzielte. Erst dann kamen die Quaken­brücker Basketballer besser ins Spiel und zwangen ALBA-Headcoach Muli Katzurin nach einem 8:0-Lauf zu seiner ersten Auszeit. Das Spiel blieb spannend auch nachdem Darren Fenn seine „Drachen“ 13:9 in Front gebracht hatte (7.). Auf der Gegenseite war es Julius Jenkins, der eine Minute später mit zwei Dreiern in Folge zum 16:19 Koch zu einer Auszeit bewegte. Doch den knappen Vorsprung hielten die Gäste aus der Hauptstadt bis zur ersten Viertelpause (22:25).

Im zweiten Abschnitt fingen sich die Dragons und gingen mit einem 7:0-Lauf wieder in Führung (31:28/14.). Katzurin zögerte nicht lange und stimmte sein Team in einer Auszeit wieder ein; mit Erfolg. In der 15. Minute schloss Taylor einen 0:9-Lauf der Berliner zum 31:37 ab. Gegen die deutlich verbesserte ABLA-Verteidigung gab es für die Gastgeber nun kaum noch ein Durchkommen. Zwar schafften es die Berliner nicht, Tyrese Rice ganz auszuschalten, so dass dieser und Fenn zum 39:44 verkürzten, doch die Hauptstädter trafen nun auch schwierige Würfe und entließen die Dragons folglich mit einem 39:49-Rückstand in die Halbzeitpause.

Nach der Kabinenansprache lief es für die Quakenbrücker nur bedingt besser. Zwar verkürzten Rice, Fenn und Peavy auf 45:53, doch die Berliner nahmen die „Drachen“-Verteidigung ein ums andere Mal auseinander. Vor allem Taylor lief zu Hochform auf und baute den Vorsprung der Gastgeber in der 27. Minute auf 16 Punkte aus (55:71). Zum Viertelende zeigte die Koch-Truppe mit vier Zählern von Ruben Boumtje Boumtje und Bryan Bailey zum 61:73 ein Lebenszeichen.

Im letzten Abschnitt lief es für die Dragons dann gar nicht mehr. Kein Wurf wollte fallen, während ALBA weiter munter punktete. Bis zur 36. Minute dauerte es bis die Quakenbrücker durch Johannes Strasser ihren ersten Feldkorb des Viertels zum 64:88 erzielten. Angesichts der hohen Führung verteidigten die Gäste nun nicht mehr ganz so intensiv, so dass Fenn und Co. bis zum Spielende doch noch zu einigen Punkten kamen. Zum Ende verkürzten die Hausherren nochmal durch einen Dreier von Rob Kurz auf 78:93, die Niederlage konnten sie aber nicht mehr verhindern.

Stimmen zum Spiel:

Stefan Koch (Headcoach Artland Dragons): „Was wir heute in den Bereichen Intensität, Aufmerksamkeit und Kommunikation gezeigt haben, war der Bedeutung dieses Ereignisses nicht angemessen und deutlich zu wenig. Gegen ALBA kann man verlieren, aber nicht so wie wir heute. Wir waren hinsichtlich des Einsatzes und der Energie unterlegen. ALBA hat 57 Prozent aus dem Feld getroffen, was sicherlich auch an den vielen Punkten aus Schnellangriffen lag. Wir haben den Fast-Break nicht verteidigt und waren diese Saison zum ersten Mal gegen ALBA beim Rebound unterlegen. Wir waren einfach nicht gut genug und müssen am Sonntag gegen den MBC ganz anders auftreten.“

Muli Katzurin (Headcoach ALBA Berlin): „Das war ein guter Sieg für uns, die meisten meiner Spieler haben gut gespielt. Das ist bemerkenswert, denn Artland ist ein sehr gutes Team. Wir haben heute ohne McElroy gespielt, der ein sehr wichtiger Spieler in unserer Verteidigung ist. Aber andere Spieler sind für ihn in die Bresche gesprungen und haben seine Arbeit erledigt.“

Artland Dragons - ALBA BERLIN 78:95 (39:49)

Die Viertel im Überblick: 22:25, 17:24, 22:24, 17:22

Artland Dragons: Rice (17/2 Dreier, 6 Assists), Seggelke (1), Mangold, Strasser (7/1), Niebuhr (n.e.), Bailey (5), Fenn (16/2), Peavy (19), Kurz (7/1, 5 Rebounds), Hess, Boumtje Boumtje (6), Hartenstein (n.e.).

ALBA BERLIN: Schultze (3/1), Schaffartzik, Rochestie (12/1, 12 Assists), Jenkins (19/3), Allen (10, 6 Rebounds), Raduljica (20), Dragicevic, Saibou (n.e.), Staiger, Idbihi (11), Taylor (20/1).


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Original-Pressemitteilung
Artikel vom 07.04.2011, 13:45 Uhr
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