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Punktspiele der Raubmöwen aus Travemünde mit sozialem Engagement

Punktspiele der Raubmöwen aus Travemünde mit sozialem Engagement

2005/10/18 13:09 Pressemeldung von: Christian Weber
Punktspiele der Raubmöwen aus Travemünde mit sozialem Engagement

Oder wie mache ich, auch wenn ich „klein“ bin erfolgreich auf mich aufmerksam?
Von Christian Weber

Immer wieder machen Sie positiv von sich reden, die Handballdamen des TSV Travemünde auch „Raubmoewen“ genannt.

Seit der Saison 2004/2005 spielen die jungen Frauen (17 – 32 Jahre) in der 2. Handballbundesliga und immer wieder erobern Sie die Herzen Ihrer Fans und Zuschauer mit besonderen Aktionen.

Alles begann mit einer ganz besonderen Marketingaktion die es in dieser Form im internationalen Sport noch nicht gegeben hat.

Man nehme einen Urlaubsort an der Ostsee, dazu 16 Handball spielende Damen, einen Trainer, Betreuer und einen findigen Manager dem ganzen gibt man eine passende Überschrift und schon hat man eines der besten und erfolgreichsten Marketingkonzepte der letzten Jahre.

Aber der Reihe nach:

Travemünde ein kleiner Ort an der Ostsee gelegen, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Hansestadt Lübeck ein Idyllischer Urlaubsort, der in den Sommermonaten eine ganze Menge zu bieten hat.

Aber wie viele Urlaubsorte, die vom Tourismus abhängig sind, so hat auch dieser mit immer weniger werdenden Urlaubsgästen und stagnierenden Übernachtungszahlen zu kämpfen.

Da kam es gerade recht, das 2003/2004 mit den Handballdamen des TSV Travemünde ein Team aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga aufstieg, um im Konzert der „großen“ mitzumischen.

Gerade recht kam auch, das fast zeitgleich mit Andreas Werft ein cleverer und Auslands erfahrener Marketingmanager von den Ortsansässigen Lübecker Schwimmbädern beauftragt wurde ein neues Marketingkonzept für die Bäderbetriebe zu entwickeln.

Dieser sich vor Ort aufhielt und schnell registrierte, welch ein großes Marketingpotenzial dem Urlaubsort Travemünde da gerade entstanden war.


So überlegte man beim TSV in Travemünde nicht lange und sicherte sich schnell die Kenntnisse und Fähigkeiten des im In- und Ausland anerkannten und erfolgreichen Marketingmanagers.

Dieser, entwickelte spontan ein Konzept das die ganzheitliche Vermarktung der Urlaubsregion Travemündes zum Ziel hatte.

So gab Werft als erstes mit der Spielkleidung der Handballdamen die Richtung vor, die da lautete vom ersten Tag an als „Botschafterinnen„ für Urlaub in Travemünde zu werben.

Symbolisiert wurde der „Botschafter Auftritt zum einen durch das leuchtend gelbe Auswärtstrikot als Zeichen der über Travemünde stehenden Sonne und des sauberen Strandes. Dazu kamen die blauen Shorts, die den strahlend blauen Himmel über und das Wasser um Travemünde darstellten.

Als nächstes warb der pfiffige Manager Partner, die es ermöglichten in gegnerischen Hallen für Aufmerksamkeit zu sorgen, die wenn man es genau nimmt an Cleverness und „Dreistigkeit“ im positiven Sinne nicht zu überbieten ist.

Mit Gutscheinen bewaffnet betrat der Marketingexperte als Manager und Repräsentant Travemündes vom ersten Spieltag an die gegnerischen Spielstätten um vor dem jeweiligen Spiel seiner Mannschaft die anwesenden Fans der Heimischen Mannschaft im Namen Travemündes zu begrüßen und um für Travemünde als Urlaubsort zu werben.

Als Bonbon händigte Werft dann jeweils einen Gutschein an einen Repräsentanten der Gastgebenden Stadt aus, mit der bitte diesen an eine in Not geratene Familie weiterzureichen. Inhalt dieses Gutscheins, wie sollte es anders sein, ein kostenloser Wochenendurlaub in Travemünde gesponsert von der Travemünder Wirtschaft.

Endgültig die Sympathien der Zuschauer eroberte Werft für seine Mannschaft, indem er einen weiteren Gutschein überreichte und zwar als Dankeschön für das zur Verfügung stellen dieser außergewöhnlichen Werbeplattform.

Dieser Gutschein ging jeweils an eine Jugendmannschaft des Gastgebenden Vereins ebenfalls für ein Wochenende in Travemünde hier ist der Gastgeber die Ortsansässige Jugendherberge am Priwall.

Mit dieser neuen Marketingidee erreichte Werft innerhalb kürzester Zeit einen Imagegewinn für Travemünde, der nicht mit Geld zu bezahlen ist. Zumal sich diese erfolgreich umgesetzte Idee zu einem Selbstläufer entwickelt und z. B. der Bochumer Stadtteil Riemke und auch Barleben bei Magdeburg aufgrund dieses Konzeptes Partnerschaften mit Travemünde anstreben.

Das Konzept, „Travemünde spielend vermarkten“ ist aufgegangen!

Damit gab sich der quirlige Werft jedoch noch nicht zufrieden und entwickelte gleich darauf eine Ergänzung zu diesem Konzept das die Unterstützung der Hansestadt Lübeck bei der Bewerbung zur „Kulturhauptstadt 2010“ zum Inhalt hatte, dieses wurde dann sogar in abgespeckter Form von den Verantwortlichen des Fußballregionalligisten VFB Lübeck kopiert.


Aufgrund dieser „privatwirtschaftlichen Initiative“ so Lübecks Stadtpräsident Peter Sünnenwold, wurde die 1. Damenmannschaft aus Travemünde zu „Sportbotschaftern der Hansestadt Lübeck“ ernannt.

Weitere Ideen und Konzepte folgten, so engagierten sich die Damen unter dem Motto, „Sportler für Sportler“ für Nachwuchsmannschaften aus der Region oder unterstützten die Flutopfer mit der Aktion „Handball & Klassik goes Asia“.

Ein internationales Blitzturnier wurde genauso erfolgreich durchgeführt wie letztendlich auch mit dem Klassenerhalt eine erste erfolgreiche Bundesligasaison abgeschlossen werden konnte.

Erfolgreich weiter geht es mit den seit dem 10.09.2005 im 2. Jahr in der Bundesliga spielenden Damen unter dem Spitznamen „Raubmoewen“ und auch in diesem Jahr engagieren die Möwen sich für andere Menschen.

So sind Sie z. B. bei Ihrem Heimspiel am 08.10.2005 gemeinsam mit der Frau des Bundespräsidenten Frau Köhler und dem Malteser Hilfsdienst Partner für die jährlich stattfindende Down Syndrom Woche.

Die Damen des TSV Travemünde „klein“, aber oho ! Oder, ein kleiner Verein ganz groß!

Weitere Informationen über die Ideenreichen Raubmoewen gibt es unter: www.raubmoewen.de

Zur Person:
Andreas Werft wurde 1965 in NRW geboren Aufgewachsen mit zwei jüngeren Brüdern in einem Beamtenhaushalt absolvierte Werft die Grundschule im Kr. Soest und besuchte anschließend das dortige Gymnasium wo er mit Abitur abschloss.

Seine sportliche Karriere im Fußball- und Reitsport fand 1990 mit doppeltem Kreuzbandriss im Knie ein jähes Ende und so nahm Werft das Angebot von Marc H. Mc Cormack zu Ihm in die USA zu wechseln an.

Dort studierte Werft an der Private Lincoln University San Francisco Marketing u. Management begleitend dazu war er Assistent der Geschäftsleitung bei IMG.

Nach Aufenthalten u. a. in Sinai Ägypten, Sydney und Miami, kehrte Werft 1999 nach Deutschland zurück und berät seit dem mit einigen Unterbrechungen aufgrund weiterer Auslandsaufenthalte selbständig Sportvereine, Städte und Tourismuszentren sowie Unternehmen in Fragen des Marketing und der Vermarktung frei nach der Philosophie seines Lehrmeisters Mark Mc Cormack, der das Cross Marketing erfand und nach dem winwin Prinzip lebte.

Aktuelle Projekte sind z. Z. das Management der Travemünder Raubmöwen, Planung u. Vermarktung des weltweit ersten Urlaubszentrums für Allergiker (Bauvolumen 350 Mio. Eu). Werft ist u. a. auch geladener Experte der von der Bundesregierung sowie der Landesregierung Mecklenburg Vorpommern geplanten Branchenkonferenz Gesundheitswirtschaft 2005 vom 7. – 8. 12.2005 in Rostock Warnemünde.

Anm. des Autors: (Marc H. Mc. Cormack war Teilhaber einer Anwaltskanzlei in Cleveland, als er, einer lebenslangen Passion für Golf folgend, damit begann, den damals unbekannten Arnold Palmer zu repräsentieren. Eine große Anzahl berühmter Sportler aus dem Golf- und Tenniszirkus folgten. Mc. Cormacks Innovationen in den Bereichen Marketing, Vermarktung, Lizenzerteilung und TV – Programmgestaltung trugen dazu bei, dass aus dem Sport ein großes Geschäft wurde.

In Amerika gehörte Mc Cormack zu den einflussreichsten Männern des Sports. Seine später gegründete Firma IMG repräsentiert noch heute so unterschiedliche Organisationen wie z. B. Wimbledon, die Nobel-Stiftung und die Olympischen Spiele. Mark Mc. Cormack war Autor einer Reihe von Bestsellern, darunter „Was Sie an der Harvard Business School nicht lernen“ ).

Kontakt: business-redakteur@online.ms


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Autor: anwe
Artikel vom 18.10.2005, 13:09 Uhr
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