Artikelausdruck von Freestyle Braunschweig


Basketball:
(SG Braunschweig)

Glanzvoll verloren

Sowohl im Internet, der Hallenzeitung und der Hallensprecher sprach man nur von einem Pflichtspiel gegen Braunschweig und dem Topspiel nächste Woche gegen Quakenbrück. Dies sollte sich zum erstaunen aller als ein fataler Fehler herausstellen. Mit einem Sturmlauf im 1. Viertel überrannte die SG den hoch dotierten Gegner, der ganz schnell von einer an Arroganz grenzender Einstellung runter kam und bei der Viertel Sirene 22:34 zurücklag. Das dieses Tempo nicht durchzuhalten war wussten beide Mannschaften, doch schafften es der Meisterschaftsfavorit nicht bis zur Halbzeitpause das Ergebnis umzudrehen. In die Kabinen ging es noch mit einem Vorsprung von 2 Punkten (47:49). Im 3. Viertel gelang es dann nicht ganz die Führung zu behalten Bruno Roschnafski und Co machten der SG schwer zuschaffen und es ging mit 75:71 in das letzte Viertel. Hier zeigte sich wie ebenbürtig die SG solch einer mit Profis gespickten Mannschaft ist. 1,2 Sekunden vor Schluss beim Stand von 96:93 verwandelte ein hervorragen spielender Dirk Mädrich einen Dreier zum Ausgleich und es ging in die Overtime. Hier sprach dann die hohe Foulbelastung und Nervosität eine deutliche Sprache. 4 Spieler mussten sich mit dem 5. Foul verabschieden und so gelang es Schwelm mit sicheren Angriffen und ebenso sicheren Abschlüssen das Spiel für sich zu gewinnen. Bei einem Endstand von 116:107 ging eine stolze SG Mannschaft in die Kabine. Nicht ohne die Anerkennung des Schwelmer Publikums, die mehrfach zur Braunschweiger Bank kamen und Anerkennung persönlich aussprachen. Wieder einmal von einem hervorragend spielenden Lorenz Manthey (9 Dreier/40 Punkte) profitierte das ganze Spiel. Alle Spieler zeigten eine deutliche Weiterentwicklung und die bisher beste Saisonleistung. Niko Meier brachte eine Topleistung mit 15 Punkten(4 Dreiern) und 10!! Rebounds. Dirk Mädrich spielte mit 16 Punkten und 8 Rebounds ein glanzvolles Spiel wie Jamal Martin mit 22 Punkten und 5 Rebounds. Nicht so viele Punkte, dafür aber mit superstarkem Aufbau setzten die beiden Didier Njoya und Cüneyt Aksoy den Rest der Mannschaft in Szene.
Es spielten:Aksoy(3), Manthey(40), Ruschmann, Meier(15), Martin(22), Njoya(5), Mädrich(16), Edionwe(4), Hausdorf(2), Klotz.


Autor: pesp
Artikel vom 10.11.2002, 18:29 Uhr

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